Ja, ich will ... leben

„Du sagst Nein zum Leben, und deshalb lebst du auch nicht.“

Ein Wort das Alles verändern kann!

Konfrontationen, Konflikte, Meinungsverschiedenheiten, Unverstanden, Opfer, ...

so geht’s doch vielen die in einer Gesellschaft leben, und eben nicht in der Einsiedelei, oder sich in ihrer Wohnung verkriechen.
Man fühlt sich Missverstanden, nicht angenommen, missverstanden… man will sein ganz eigenes Leben leben und probiert und probiert und probiert, macht sich einen Druck und doch stößt man, trotz Veränderungen im Außen, immer wieder auf Menschen die einen zur Weißglut bringen.
Mein Cousin machte einmal eine treffende Aussage: „Warum müssen eigentlich immer alle unterschiedlicher Meinung sein?“ Ja stimmt, warum eigentlich, warum kann man nicht einfach den Anderen annehmen, akzeptieren, so lassen wie er ist und aber gleichzeitig trotzdem seinen eigenen Standpunkt nicht in Frage stellen. Die allermeisten probieren dann dem Gegenüber seine persönliche Etikette, seine persönliche, „ja sein doch nur so so gut gemeinte „Wahrheit“ aufzustempeln. Doch was ist denn „die Wahrheit“ oder was ist denn „richtig oder falsch“, kann mir das einer sagen von Euch? Es gibt doch genauso viele Wahrheiten und richtiges wie es eben auch Menschen gibt, es lebt doch jeder in seiner eigenen Welt und glaubt es richtig zu machen, ohne sich darüber Gedanken zu machen dass es eben auch andere Wege gibt die zum Ziel führen. Ich habe genauso meine Überzeugungen und „Wahrheiten“. Ich hab ja auch eine Erziehung genossen und einen Stempel aufgedrückt bekommen über die anscheinende richtige Wahrheit!
Passend dazu ansehen von Vera Birkenbihl.

 

Doch der Versuch seine eigene Wahrheit im Miteinander zu finden kann einem nicht schaden, doch nur persönliche Entfaltung bringen, von einem eingemummten, verstummten Kokon zum Schmetterling.

Ich glaube ja unsere Gesellschaft ist so geprägt von der „Entweder, Oder – Einstellung“. Doch schaut man in andere Kulturen, so finde ich, ist da so einiges viel harmonischer in den Herzen verankert worden. Es gibt eben immer und von allem zwei Seiten und da sind wir angekommen bei Yin und Yang und dann wisst ihr schon in welcher Kultur ich mich gerade bewege J. Die zwei Pole Yin (Schattenseite eines Berges, Dunkelheit, Nacht, kalt, kühl, naß,…) und Yang (Sonnenseite eines Berges, Licht, Tag, warm, trocken,…) präsentieren zwar unterschiedliche, aber sich immer gegenseitig beeinflussende und ergänzende Qualitäten. Man nennt dies Polarität. Es steht nie eine Qualität für sich ganz alleine, sondern immer nur das Überwiegen des einen über dem anderen. Es heißt auch so schön: Zu Mittag beginnt die Nacht. Und ab da überwiegt eben wieder das Yin, die Ruhe, das zur Ruhe kommen… und die Bewegung wird allmählich weniger, bis wir einschlafen :). Das "Ganze" besteht eben immer aus beiden Anteilen.


 

So zurück zum Thema: Doch in unserer Kultur ist oft die Idee einer absoluten und allein als Realität betrachtete Sichtweise im Vordergrund. Viele leben da im Dualismus, im Entweder - Oder. Es gibt also über ein Ding immer nur die eine richtige Aussage: „richtig“ und „nicht richtig.“ Es wird somit alles immer eingegrenzt und in sich abgegrenzt.
Eine gute Möglichkeit die andere Meinung zu akzeptieren, aber gleichzeitig den eigenen Standpunkt nicht in Frage zu stellen findet man über die Aussage: „hast auch Recht“.

Durch das Abgrenzen, sich eingrenzen nur auf seine eigene Meinung, ohne den anderen überhaupt richtig wahrzunehmen, ihm richtig und bewusst zuzuhören, findet keine Entwicklung statt.

 

Ist man gesund und fühlt man sich absolut wohl, kein Problem.
Doch hat man ein ersichtliches Problem oder sogar eine schwerwiegende Krankheit, kann dies sehr schnell zum endlosen Tunnel ohne Ausweg führen.
Man begrenzt sich dann auf seine eigenen Sichtweisen und stößt alles was laut seiner eigenen Sichtweise „anders“ ist von vornherein ab und verschließt sein Herz. Doch oft braucht es gerade diesen etwas Anderen stups in eine andere Richtung, eben auf den positiven, lebensbejahenden, freudigen, dankbaren Weg um wieder auf Schiene zu kommen. Bei solchen Gesprächen bekommt man dann oft zu hören: „du schon wieder“, „du willst ja wieder nur das und das von mir und ich will einfach nur meine heilige Ruhe haben“.

Dann blockierts, man lässt niemanden mehr an sich heran, lebt in seiner eigenen kleinen Welt und zieht sich zurück in sein Schneckenhaus, wo man dann immer länger braucht um wieder herauszufinden.
Lösungsvorschlag zum Konter von solchen Aussagen. Was wäre mit einer etwas stärkeren Ansage wie:
Ja ich will eben dass du endlich wieder...

 

Ja sagst zum Leben
Ja zum Erleben von neuem
Ja zum Annehmen der Situation
Ja zur Freude
Ja zur Gemeinschaft
Ja zum Miteinander
Ja zur Genesung
Ja zum Vertrauen
Ja zum Ballast abwerfen
Ja zur Liebe
Ja zum etwas Anderen
Ja zu deiner Kraft
Ja zu deinem Körper
Ja zum Glück
Ja zum Wunder
...

Und jetzt komme ich zum Schluss mit dem Wunsch sich wieder aufeinander einzulassen, den anderen annehmen so wie er eben ist, dem anderen aufmerksam zuhören und nicht im Vorhinein abzuwehren.

 

Ein guter Film zum JA sagen und sich einzulassen auf die neuen, sagenhaften, berauschenden, ungeahnten Lebenswege ist

„Der Ja-sager mit Jim Carrey“!!!



Somit wünsche ich

ein gutes JA(hr) 2015,
dein Heilmasseur bernhard

„you get it“

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